Heftkritik -Make Make

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Ihr Lieben!

Als ich noch bei der Gruner und Jahr arbeitet, gab es zu jedem Heft eine Heftkritik, bei der jemand von Aussen in Redaktion kam und seine Meinung zum Heft abgab.

Das war oft sehr spannend und es waren viele famose Leute aus Funk und Fernsehen da!

Gerne würde ich eine Heftkritik zu Couch machen, aber da ich Teile der Redaktion kenne, lass ich das lieber.. Denn mein Urteil fällt nicht ganz so rosig aus. Vielleicht ja bei Heft 2…

Ich bin aber durch einen glücklichen Zufall ans MakeMake Heft  gekommen –  Issue 1. Die tolle Mona von Ansteckend Anders hat sich das Heft gekauft und war mit dem Produkt nicht so glücklich und hat es gleich weiterverlost und das Heft auf die Reise geschickt…

Ich war die Erste. Es ist bereits in der Post und geht direkt weiter an die bezaubernde ENI von Mein Morgenstern.

hier ein paar Eindrücke aus dem Heft:

72 Seiten – KEINE WERBUNG.

Zwei Junge Designerinnen haben dies im Zuge Ihrer Diplomarbeit erstellt und dann ein paar Monate später ohne Verlag auf den Markt gebracht. Ein Interview dazu findet Ihr bei Dawanda.

Davor möchte ich als aller erstes meinen Hut ziehen. Ich find es einen mutigen Schritt ein neues Heft auf dem Markt zu bringen ohne einen grossen Verlag im Hintergrund, der finanziellen und strukturelle Unterstützung bietet.

Der Druck ist hervorragend und die Papierqualität auch hervorragend gewählt.

Von Aussen betrachtet ein unterstützenswertes Produkt.

Der Vertrieb läuft über die Online Seite (die übrigens etwas besser ist als das Heft) oder über Dawanda.

Ich hab es mir da auch bereits vor ein paar Wochen angeschaut, aber nicht bestellt, da ich Online nur über PayPal oder Kreditkarte bestelle… alles andere ist mir zu umständlich und Vorauszahlung gerät bei der Länge meine Liste zu oft in Vergessenheit.

Jetzt geht es an den Inhalt – ja und da fällt es mir schwer etwas mich dazu zu äussern. Geschmacklich ist es nicht so meine – aber da scheiden sich ja die Geister.. und nur weil ich gerne Geschmackspolizei wäre, heisst das ja nicht, das ich nicht andere Geschmäcke zulasse.

Nach Aussage der beiden Herausgeberinnen möchten Sie als modernes Bastelmagazin fungieren. Das ist meines Erachtens nicht so richtig gelungen.

Viele Freie und gute Stylisten, Jungfotografen, Blogger etc. stehen immer gerne mit Rat und Tat zu Seite, wenn ein neues Magazin entwickelt wird und tragen auch dazu bei – Dann kann man vielleicht mit Unterstützung ein rundes Produkt schaffen. Rund war es leider für mich nicht.

Im Interview haben Sie bei der zweiten Ausgabe angekündigt auf Ihr Netzwerk zurückzugreifen (da stellt sich für mich die Frage  – warum zur 2 . Ausgabe – will man nicht schon bei der ersten mit vollkarracho auf den Markt kommen?)

Ich wünsche den Beiden viel Erfolg. Ich wurde mit diesem Heft noch nicht überzeugt, aber ich werde es beobachten! Versprochen!

Alles Liebe

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  1. Hej Clara.

    Endlich mal eine, die nicht mit Lobhudeleien um sich wirft, wenn es um die neue Zeitung „Couch“ geht. Kann gar nicht verstehen, warum sie so in den Himmel gelobt wird. Finde das Konzept nichts Halbes und nichts Ganzes. Neben Mode und Wohnen dann unbedingt auch noch Rezepte. Juchuh. ENDLICH ALLES in nur einer Zeitschrift! Leider ziemlich langweilig und belanglos zusammengestellt.

    Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende.
    Katja

  2. ja…finde es ganz toll wie du sachlich aber ehrlich über die Gehversuche großer Magazine und Newcomers schreibst…bei der Couch bin ich mir auch nicht so sicher…sehr viel Information verpackt…sometimes less is more…unsere Amerikaner und Australier machen es uns immer wieder vor…aber bei allen kann es ja nur nach vorne gehen…Mut beweisen und Dinge ausprobieren ist immer der erste Schritt…oder?…merci fürs anregen…und ein wunderbares Wochenende mit vielen kleinen und großen Geschmacksverstärkern…;)…cheers and hugs…i….

    • Liebste Frau Heuberg.. puh. das viel mir auch schwer.. Ich finde es sooo toll, wenn Menschen soetwas probieren und bin dann immer selber ganz enttäuscht, wenn es dann nicht rund ist…
      zur Bildsprache von der Couch stellen sich mir auch etliche Fragen.. ich bin noch nicht so weit, ein Living Magazin wie ein Fashion Magazin zu sehen… und so wird damit umgegangen.. Ein Wohngut ist für mich kein Fashion-Gut (wenn Du weisst was ich meine) und ich brauch ein wenig mehr Sinnlichkeit… Sonst gehen auch Materialien, Stimmungen etc. verloren…
      Ich bin gespannt wie es in diesem Jahr so im Zeitschriften Markt weitergeht…. das war ja schonmal ein rasanter Start!
      Liebste grüsse
      Clara

  3. Super, dass du einen kleinen Bericht über den Zwischenstopp des Magazins bei dir geschrieben hast! Ich war nämlich gespannt, was die Geschmackspolizei dazu sagen würde 🙂
    Liebe Grüße, mona

  4. Ich finde die Couch auch nur mittelgut. sind seeehr schicke sachen drin, aber mir isses zu voll, zu bunt, zu wenig richtig zu lesen. aber vielleicht bin ich als 33jahrige doppelmutti auch zu alt und nicht Zielgruppe. gleichzeitig frag ich mich, wie 25 jährige sich die teuren Sachen leisten sollen!!!

    was mich bei dem anderen indipendant-Magazin interessiert: WAS gefällt dir konkret nicht? ich kenn es nicht und kann kaum erkennen was drin ist. was für ideen und themen gibt es darin? magst du es erzählen?

    • Liebe Nana,
      zu Voll und zu bunt und zu wenig richtig lesen wäre auch Teile meines Urteil.. besonders das Pocket Format.. irgendwie erschlägt es mich – wie eine Glamour! Ich bin froh damit nicht allein ezu stehen 😉

      Es sind mehrere selbstgemachete Papier Themen drin, ein paar Magzin Seiten mit Produktempfehlungen und am Ende noch nen Bericht über die Parson Uni in New York…
      Überraschenderweise fällt mir jetzt 4 Tage später auf, das von den Themen nichts bei mir hängen geblieben ist…mmh…
      Irgendwie war es nicht rund und hat mein Herz nicht berührt.. was ich so schade finde…
      Liebste Grüsse
      Clara

  5. Bei der Couch schließ ich mich an. Zu bunt, grell, glamourmäßig und schon zigmal dagewesen. Bin aber auch schon ein paar Jahre älter als die Zielgruppe.

    Das MakaMake hab ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und finde es gar nicht so schlecht. Es inspiriert mich persönlich. Nicht in der Hinsicht, dass ich genau die Sachen nachmachen will, die dort präsentiert werden. Sondern eher so, dass ich Lust auf Kreativität im Allgemeinen bekomme.
    Das ist bei vielen Kreativitätsblogs nicht der Fall. Bei manchen Dingen denk ich mir nur noch „oh nein, nicht schon wieder“, oder „Dinge, die die Welt nicht braucht“.

    Die beiden Macherinnen des MakeMake haben in ihrer ersten Ausgabe wohl nicht auf andere Beiträge zurückgegriffen, weil es ja ursprünglich ein Uniprojekt der neiden Mädels war, und auch in derselben Form erscheinen sollte. Das ist zumindest meine Erklärung.

    Ich hätt’s, wie Nane, auch schön gefunden, wenn du deine Meinung näher begründet hättest.

    Lieben Gruß,
    Maja

    • Liebe Maja, vielen Dank für dein Kommentar!
      Ich freu mich, das Dir das Make Make gefällt.. vielleicht kommen wir ja bei Heft 2 auf einen Konsens ;-)).
      bei der Couch haben wir ja schon einen!
      Liebste Grüsse
      Clara

  6. Danke für den Einblick ins Make Make Magazin! Ich war nämlich schon kurz davor es zu bestellen. Aber vielleicht warte ich doch die zweite Ausgabe ab. Dann könnte man doch Mona’s Idee mit dem Weiterreichen fortsetzen, oder?
    Ich bin ein absoluter Zeitschriftenjunkie, vor allem wenn es um Interior und DIY geht. Aber wenn man dann 9€+Versand gezahlt hat und es dann nicht so überzeugt, ist das doch sehr schade. Dann blätter ich lieber kurz am Kiosk rein und mach mir ein Bild. Wie bei der couch. Ich vertrete die hier presente Meinung: zu voll, zu bunt…einfach zu viel gewollt. Schade, denn Mode, Design und Interior zusammen zu bringen liegt doch auf der Hand. Aber bitte nicht so! Dann kauf ich mir doch lieber nur ne gute Frauenzeitschrift oder eben die Schöner Wohnen.

    Viele Grüße!
    Mareike

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